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Die Caritas - Dem Geist Jesu verpflichtet

Das Handeln der Mitarbeiter/innen des Caritasverbandes Nürnberg ist professionell und fachlich auf der Höhe der Zeit. Die Motivation dafür kommt ganz wesentlich aus dem Glauben. Die Botschaft Jesu Christi ist dabei Orientierung, aber auch Herausforderung.

Ergänzend zu unserem unternehmerischen Leitbild finden Sie hier eine kleine Auswahl an Texten, die unser Selbstverständnis prägen:

Die Botschaft Jesu

"Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und: Deinen Nächsten sollst Du lieben wie dich selbst." (Lk 10,27)

"Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan" (Mt 25,40)

Von der Zeit der Apostel bis heute

"Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe." (1 Kor 13,13)

"Liebe und tu, was du willst! Schweigst du, so schweige aus Liebe. Redest du, so rede aus Liebe. Kritisierst du, so kritisiere aus Liebe. Verzeihst du, so verzeih in Liebe. Lass all dein Handeln in der Liebe wurzeln, denn aus dieser Wurzel erwächst nur Gutes.“

Augustinus von Hippo (354–430)

Vier Eigenschaften von Caritas

"Da die Charitas Mitarbeiterin bei der Heilstätigkeit der Kirche ist, muss sie auch die Eigenschaften der Kirche an sich tragen.

  • Sie muss heilig sein in ihren Beweggründen, in ihren Zielen. Heilig muss ihr sein die Person des Armen, der Christi Stelle vertritt. Heilig muss sein das Werk, vollkommen in jeder Beziehung, denn Armendienst ist Gottesdienst.
  • Katholisch muss die Charitas sein, allgemein, umfassend. Keine Not und kein Bedürfnis soll von ihrem mildtätigen Herzen ausgeschlossen sein.
  • Um diese umfassende Tätigkeit ausüben zu können, bedarf es der dritten Eigenschaft, die Charitas muss einig sein.
  • Die Charitas muss ein Apostolat des Wortes, der Tat, des guten Beispiels und der Schrift ausüben, um den Vereinen viele Herzen, Köpfe und Hände zuzuführen für ihre mannigfaltige Arbeit. Die Charitas muss, mit einem Wort, apostolisch sein."

Lorenz Werthmann (1858-1921), Initiator der Deutschen Caritas

Christliches Unternehmertum

"Den Wert eines Unternehmens machen nicht die Gebäude und Maschinen und auch nicht seine Bankkonten aus. Wertvoll an einem Unternehmen sind nur die Menschen, die dafür arbeiten, und der Geist, in dem sie das tun. Maschinen kann man nach Katalog kaufen, schön und teuer, wie man sie bezahlen kann, aber den Geist, den Stil, das Unwägbare eines Unternehmens kann man für kein Geld der Welt kaufen – das muss man selber schaffen"

Heinrich Nordhoff (1899 - 1968), Vorstandsvorsitzender von VW

Die Katholische Soziallehre

Begleitet und gestützt wird die karitative Arbeit der Kirche durch zahlreiche Enzykliken (Lehrschreiben) zur Sozialen Frage. Die Päpste machen damit deutlich, dass die Botschaft des Christentums nicht auf eine bessere Zukunft bei Gott vertröstet, sondern dass sie den Anspruch hat, die Gegenwart zu verändern.
Die maßgeblichen Texte seit dem II. Vatikanischen Konzil sind  die Enzyklika Populorum Progressio, Enzyklika Sollicitudo Rei Socialis und die Enzyklika Deus Caritas Est. Speziell auf die deutsche Situation bezogene Erläuterungen findet sich daneben im Hirtenwort ''Berufen zur caritas" der Deutschen Bischofskonferenz.

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