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Ambulante Kranken- und Altenpflege

16.02.2017

Caritas-Altenhilfe startet ein Jahr der Ethik

"Warum eigentlich?" Diese Frage kommt im täglichen Leben in Senioreneinrichtungen immer wieder auf. Doch meist ist für den Schritt zurück, das Überprüfen von traditionierten Abläufen im Pflegealltag wenig bis gar keine Zeit.

Einerseits bringen Routinen im situativen Alltag ja eine gewisse Sicherheit, gerade wenn ein Höchstmaß an Sensibilität trotz Zeitdrucks gefragt ist.Andererseits sind zwischenmenschliche Beziehungen gerade in Zeiten des Umbruches, der Veränderung sowie am Ende eines Lebens von so vielen individuellen Fragestellungen geprägt, dass es für viele Situationen einfach keine richtigen oder falschen Handlungsempfehlungen gibt. Jeder, sowohl der Bedürftige als auch der Unterstützer, ist ein Individuum mit seinen eigenen Werten, Normen und Moralvorstellungen. Diese in Einklang zu bringen bzw. aufeinander abzustimmen, bedarf ein Höchstmaß an Empathie und das Wissen, dass jeder Mensch seine eigene Wertevorstellung hat und demnach handelt.

Sensibilität für die unterschiedlichsten Bedürfnisse sowie Reflexion des eigenen Handelns ist ein Bestandteil des allumfassenden Begriffs Ethik. Daher lädt der Caritasverband Nürnberg 72 seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Ebenen der Altenhilfe dazu ein, sich genau diesen sensiblen Fragen aus dem Pflegealltag ein Jahr lang gezielt zu widmen. Der Auftakt dazu fand nun im Filmhaus Nürnberg statt.  Dieser Ort wurde bewusst gewählt um die Beteiligten anhand des Filmes „Am Ende ein Fest“ im Hinblick auf das Jahresthema Ethik zu sensibilisieren und den nicht greifbaren Begriff spürbar erleben zu lassen.

Manifestiert und reflektiert werden ethische Themen und Fragestellungen in regelmäßigen Ethik-Cafés in den Einrichtungen sowie in diversen Workshops und theoretischen Impulsen. Der Caritasverband arbeitet somit an einer gemeinsam getragene Wertekultur und den damit verbundenen Handlungen, Strukturen und Abläufe, die im Spannungsfeld der Unterschiedlichkeit Halt sowie Sicherheit geben und das Gefühl hinterlassen, Gutes getan zu haben.

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