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Aktuell

22.11.2018

Jahresempfang der Nürnberger Caritas

Direkt am Patronatstag der Caritas feierte auch der Nürnberger Verband seinen alljährlichen Jahresempfang. Abt Maria Beda Sonnenberg zelebrierte den Gottesdienst und wies auf die besondere Hingabe der Heiligen Elisabeth hin: Mehrmals wird sie in den Texten als Mutter der Armen beschrieben. Ihre Liebe muss wirklich sehr beeindruckend gewesen sein, gibt es doch nichts Grundlegenderes als die Mutterliebe. Die anschließende Festrede von Generalvikar Beer war mit „Krise der Kirche - Chance der Kirche“ betitelt. Anhand des Bildes des Bleigießens zeigte der oberste Administrator des Erzbistums München und Freising die derzeitigen Herausforderungen auf. Angefangen von dem Kampf um den „Löffel der Macht" bis hin zum eigenwilligen Umgang mit dem neuen Formen: Es gibt doch Einiges, wo Chancen bewusst oder unbewusst nicht erkannt werden.

Caritasdirektor Schwarz führte dann durch den zweiten Teil der Veranstaltung und sprach die Laudatio zu den diesjährigen Preisträgern. Geehrt wurde die Nürnberger Tafel, vertreten durch die Projektkoordinatorin Edeltraud Rager vom Bayerischen Roten Kreuz. Rund 5 Tonnen Lebensmittel täglich werden von 150 Ehrenamtlichen eingesammelt und ca. 6000 Personen im Raum Nürnberg weitergereicht. Inzwischen ist die „Tafel“ in der Noris nicht mehr wegzudenken.

Ebenfalls fast nicht mehr vorstellbar ist eine Vorweihnachtszeit ohne die Spendenaktion „Freude für alle“. Der Lokalredakteur Siegfried Ruckdeschel berichtete in der Adventszeit 1969 über Altersarmut, kurz danach gingen ungefragt Spenden für die im Artikel beschriebenen Senioren ein. Daraus entstand die Idee, dies als eigenständiger Spendenaufruf zukünftig zu etablieren. Nahezu fünfzig Jahre war Herr Ruckdeschel somit treibende Kraft hinter dieser Aktion der Nürnberger Nachrichten, die rund 7500 Personen im Verbreitungsgebiet der Zeitung jährlich unterstützt.

In diesem Rahmen sprach Vorsitzender Bernhard Wacker dem scheidenden Aufsichtsratsmitglied Hermann Herzner seinen und den Dank des Nürnberger Verbandes aus. Über 25 Jahre engagierte sich Rechtsanwalt Herzner als Mitglied des Vorstandes und späterer Vorsitzender des Aufsichtsrats stets deutlich mehr, als man es eigentlich von diesem Ehrenamt erwarten konnte. Als symbolischer Dank wurde Herrn Herzner ein Stich der Bischofsstadt Eichstätt überreicht, der er sehr verbunden ist. Am Buffet klang der Abend dann in Gesprächen aus.

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