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Jugendmigrationsdienst (JMD)

Jugendsozialarbeit in katholischer Trägerschaft versteht sich als Dienst am jungen Menschen und bietet eine personale Wegbegleitung aus dem Geist gelebten Christseins. Im Vordergrund steht der junge Mensch mit seinen Stärken, auf die bei den Hilfen zur Vermeidung und zur Überwindung sozialer Benachteiligungen und individueller Beeinträchtigungen in unserer Arbeit gebaut wird, unabhängig von Herkunft, sozialer Stellung und Religion.

Die Arbeit mit jungen zugewanderten Menschen hat beim Caritasverband Nürnberg eine lange Tradition. Bereits 1976 wurde ein Jugendgemeinschaftswerk eingerichtet. Diese Beratungsstelle konzentrierte sich mit klar definierten arbeitspolitischen, berufspädagogischen und allgemein-erzieherischen Aufgaben auf die Zielgruppe der jungen Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler.

Die lange überfällige Auseinandersetzung von Politik und Gesellschaft mit dem Thema „Zuwanderung“ und die Verabschiedung des Zuwanderungsgesetzes führten dazu, dass der Beratungsdienst 2004 in den Jugendmigrationsdienst umgewandelt wurde mit erweiterten Zielgruppen und einem veränderten Aufgabenprofil.

Die vom Bundesministerium für Frauen, Senioren, Familie und Jugend (BMFSFJ) geförderten Jugendmigrationsdienste sind Bestandteil eines bundesweiten Integrationsprogramms. In Kooperation mit anderen Fachdiensten übernehmen sie Lobbyfunktion für junge Migrantinnen und Migranten und fördern deren Partizipation und Integration.

Unsere Ziele sind:

  • die Verbesserung der Integrationschancen (sprachliche, schulische, berufliche und soziale Integration),
  • Förderung der Chancengleichheit,
  • Förderung der Partizipation junger Migrantinnen und Migranten in allen Bereichen des sozialen, kulturellen und politischen Lebens

Der JMD betreut

  • Junge Menschen mit Migrationshintergrund vom 12. bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres  – unabhängig vom Aufenthaltsstatus
  • Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund,  insbesondere in Fragen der Bildung/Ausbildung ihrer Kinder

Unser Angebot:

  • Beratung in schulischen, beruflichen und persönlichen Anliegen auf der Grundlage eines individuellen Integrationsförderplanes (IFP)
  • Case Management
  • Krisenintervention
  • Vermittlung an andere Fachdienste und Einrichtungen
  • unterrichtsflankierende Bildungseinheiten zu unterschiedlichen Themenstellungen wie z.B. „Bewerbungsgespräch praktisch“
  • Sprach- und Konversationskurse
  • Elternarbeit
  • Netzwerk- und Sozialraumarbeit

JMD Respekt Coaches | Anti-Mobbing-Profis

Im Rahmen des Bundesprogramms „Respekt Coaches“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wurde der Jugendmigrationsdienst mit der Aufgabe betreut, an ausgewählten Kooperationsschulen Präventionsmaßnahmen zu organisieren und gemeinsam mit verschiedenen Akteuren der politischen und religiösen Bildung durchzuführen.
In enger Kooperation mit der Johann-Daniel-Preissler-Mittelschule und weiteren Trägern der Jugendbildung in Nürnberg lernen nun Jugendliche der 7. - 9. Jahrgangsstufe in Gruppenangeboten, sich vor Radikalisierung zu schützen. Inhaltlich werden hierbei Themen wie Identität, Religion, Medienkritikfähigkeit, Demokratie, Diskriminierung und Empowerment behandelt. Ziel ist es, junge Menschen die Werte einer demokratischen und offenen Gesellschaft zu vermitteln, um somit ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber menschenfeindlichen Ideologien zu stärken.

Ihre Ansprechpartnerin:

Julia Jenkner, Sozialpädagogin B.A.
julia.jenkner(at)caritas-nuernberg.de

Jugendmigrationsdienst (JMD)
Integrationsfachstelle für junge Zuwanderer

Leopoldstraße 34
90439 Nürnberg
Tel. 0911/65 74 17-60 und -61
Fax 0911/65 74 11 09
jugendmigrationsdienst(at)caritas-nuernberg.de

Ihr Ansprechpartner:

Leiter: Michael Russ, Diplom-Sozialpädagoge (FH)

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