Kooperation für neues stationäres Hospiz in Fürth

Der Caritasverband Nürnberg e. V. und der Hospizverein Region Fürth e. V. haben eine strategische Kooperation geschlossen, um die Grundlage für ein neues stationäres Hospiz in Fürth zu schaffen.

Ziel der neuen Partnerschaft ist es, gemeinsam ein neues Versorgungsangebot für schwerstkranke und sterbende Menschen in Fürth zu entwickeln. Geplant ist der Neubau eines Hospizes durch die Nürnberger Caritas in der Amalienstraße, in direkter Angrenzung an das Senioren- und Pflegeheim Stift St. Josef. Derzeit befindet sich das Projekt in der konzeptionellen Planung.

Im Rahmen der Kooperation bündeln beide Partner ihre Kompetenzen und Ressourcen: Ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter des Hospizvereins werden künftig die Gäste im neuen Hospiz begleiten. Zudem wird die ärztliche Palliativversorgung sichergestellt. Die Zusammenarbeit knüpft an die langjährige Erfahrung der Caritas Nürnberg im Betrieb des Hospiz Xenia an.

Caritasdirektor Michael Schwarz betont: „Es sind noch viele Schritte und Meilensteine notwendig, um das geplante Vorhaben in die Tat umzusetzen. Die Kooperation zwischen dem Hospizverein Fürth und der Nürnberger Caritas ist ein wichtiger Schritt und markiert den Auftakt eines strukturierten Entwicklungsprozesses.“

Auch Dr. med. Ulf Prudlo, Vorstandsvorsitzender des Hospizvereins, betont die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Wir freuen uns auf die Partnerschaft mit der Caritas Nürnberg. Ziel ist es, gemeinsam und in enger Abstimmung ein bedarfsgerechtes und nachhaltiges Angebot zu etablieren. Die Basis hierfür ist durch die geschlossene Kooperation gelegt.“ 

Für die Stadt Fürth unterstreicht Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung die Relevanz: „Unsere Stadt profitiert und lebt vom Engagement ihrer sozialen Träger. Die Zusammenarbeit der beiden Partner stärkt die Weiterentwicklung der pflegerischen Infrastruktur in unserer Stadt und setzt ein positives Zeichen für kooperatives Handeln.“